Vorsorgebedarf statt pauschaler Sparquote

Wie viel Altersvorsorge brauche ich?

Eine feste Prozentzahl passt selten für alle. Sinnvoller ist, vom gewünschten Ruhestandsbudget auszugehen und sichere Ansprüche, vorhandenes Vermögen, Zeit bis zur Rente und realistische Annahmen einzubeziehen.

Gezeichnete Illustration zur Planung des persönlichen Vorsorgebedarfs

Fünf Größen, die den Bedarf bestimmen

1. Wunschbudget

Welche laufenden Ausgaben bleiben im Ruhestand, welche entfallen und welche kommen hinzu?

2. Rentenansprüche

Gesetzliche, betriebliche und private Renten möglichst anhand aktueller Unterlagen erfassen.

3. Zeit

Je früher der Aufbau beginnt, desto länger kann Kapital wirken und desto geringer kann die nötige Monatsrate sein.

4. Vorhandenes Vermögen

Depots, Immobilien und Verträge nur insoweit einrechnen, wie sie im Ruhestand wirklich verfügbar sein sollen.

5. Unsicherheit

Rendite, Inflation, Steuern und Lebenserwartung sind nicht exakt vorhersehbar. Mehrere Szenarien sind aussagekräftiger.

Warum Bruttobeträge täuschen können

Steuern, Kranken- und Pflegeversicherung sowie Kaufkraftverlust beeinflussen, was tatsächlich zur Verfügung steht. Eine gute Planung trennt heutige Kaufkraft von zukünftigen Nominalbeträgen und zeigt die verwendeten Annahmen.

Regelmäßig aktualisieren

Der Bedarf verändert sich durch Gehalt, Familie, Immobilie, bestehende Verträge und gesetzliche Regeln. Prüfen Sie die Planung mindestens bei größeren Lebensereignissen und idealerweise regelmäßig.

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Eigene Zahlen einsetzen

Der kostenlose Rechner zeigt mehrere Vorsorgeszenarien und ihre Annahmen.

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